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Drei Quellen, drei Realitäten. Wie du herausfindest, welche Plattform für deine offenen Stellen wirklich liefert - mit echten Conversion-Daten aus deutschen Mittelstandsteams.

Die ehrlichste Source-ROI-Rechnung ist nicht 'Bewerbungen pro Euro', sondern 'Eingestellte pro Euro'. Erst die zweite Zahl macht den Unterschied zwischen Lärm und Signal sichtbar.
Das übliche Reporting heißt 'Bewerbungen pro Quelle'. Diese Zahl ist nutzlos. Sie wächst, wenn du eine Quelle aktivierst, die viele unpassende Bewerbungen produziert. Wer auf 'Bewerbungs-Volumen' optimiert, optimiert auf eine HR-Krankheit, nicht auf einen Erfolg.
Die richtige Zahl ist 'Eingestellte pro Quelle'. Idealerweise mit Kostendaten daneben. LinkedIn Premium kostet pro Stelle ~600-1.500 €/Monat, Indeed-Sponsorings ~5-15 €/Klick, Empfehlungen kostenlos (oder mit 500-1.500 €/Hire interne Prämie). Welche bringt eingestellte Personen?
Wir sehen drei wiederkehrende Muster bei unseren Pilot-Kunden (n=14 Teams, Beobachtungs-Zeitraum 6 Monate, kombiniert ~280 Hires).
LinkedIn: niedrige Bewerbungs-Volumen, aber hohe Hire-Conversion. Typisch 0.5-1.5 Bewerbungen pro Tag pro Stelle, ~1 Hire pro 8-15 Bewerbungen. Cost-per-Hire bei aktiver Sourcing-Person eher ~1.500-3.000 €. Stark bei Senior- und Spezial-Stellen, schwach bei generischen Junior-Profilen.
Indeed / Stepstone: hohes Bewerbungs-Volumen, mittlere Conversion. Typisch 5-15 Bewerbungen pro Tag, ~1 Hire pro 50-80 Bewerbungen. Cost-per-Hire ~400-1.200 €. Stark bei Junior- und Volumen-Rollen.
Empfehlungen: niedriges Volumen, sehr hohe Conversion. ~1 Hire pro 3-5 Bewerbungen. Cost-per-Hire dominiert von der Empfehlungs-Prämie - effektiv ~500-1.500 €. Stark in jeder Rolle - aber nur skalierbar bis das Netzwerk durch ist.
Drei Voraussetzungen. Erstens - jede Bewerbung trägt eine Quelle (Pflichtfeld im Bewerbungsformular oder beim manuellen Anlegen). Zweitens - du loggst Eingestellte mit der Quelle, die zur Bewerbung gehört. Drittens - du betrachtest die Zahlen in einem 6-12-Monats-Fenster, nicht in einem Quartal.
KI BMS macht den ersten Punkt by default und liefert dir die Funnel-Sicht pro Quelle in den Auswertungen. Du musst dich nur an die Disziplin erinnern, jede Bewerbung mit einer Quelle anzulegen - das macht der Standard-Eingabe-Dialog für dich.
Teams, die auf einer Quelle eine schlechte Conversion sehen, schalten sie ab. Manchmal richtig, oft falsch. Ein häufiger Fall: LinkedIn liefert nur 1 Hire pro 12 Bewerbungen - aber das ist die einzige Quelle, die Senior-Hires liefert. Wer LinkedIn für die Junior-Volumen-Rolle deaktiviert und für die Senior-Rolle aktiviert, hat das Sourcing-Problem 80% gelöst.
Häufige Fragen
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